Wer schreibt hier?

Herbert Boeck

Servus miteinander.

Mein Name ist Herbert Böck und wohne in den wunderschönen Stauden, ca. 20 km südwestlich von Augsburg. Über 45 Jahre hab ich als Angestellter bei verschiedenen Firmen in Augsburg die deutsche Rentenkasse gefüllt. Jetzt ist es Zeit, dass ein Bruchteil dieser Summe wieder zurückfließt.

Ohne Rad geht nix

Ich bin in den 1960er Jahren in Haberstweiler aufgewachsen. Das Fahrrad war zu dieser Zeit das einzige Fortbewegungsmittel, um in die Schule nach Langenneufnach zu kommen. Später war das Ziel der Bahnhof Langenneufnach. Von dort gings mit der Staudenbahn zur Ausbildung nach Augsburg. Klar, dass nach der Führerscheinprüfung das Rad im Schuppen verstaubte. Wer aber mit fünf Jahren die ersten offenen Knie vom Radeln hatte, kommt vom Rad nicht mehr los. Seit dem 50. Lebensjahr bin ich als überzeugter Schönwetterradler von April bis November mit dem Rad von Fischach nach Augsburg zur Arbeit gefahren.

In der Freizeit hab ich mit dem Rad die Heimat von Donauwörth bis Füssen erkundet. Dabei habe ich die Schönheit der westlichen Wälder neu erradelt und kenne fast alle Wald-, Feld- und Radwege in den Stauden.

Zertifizierter Fahrradguide

Seit 2025 bin ich zertifizierter Fahrrad-Guide bei ReAL West und hoffe, anderen Radlern die Einzigartigkeit der Stauden zeigen zu können. Aus dem Alter, in dem Rekorde gebrochen werden müssen, bin ich raus. Ich liebe das gemütliche Radeln mit ausreichend Fotostopps.

Mit dem Rad durch Laos

Die Neugierde treibt mich seit meinem 18. Lebensjahr immer wieder in andere Länder. Von all den Reisen habe ich mir Notizen und kleine private Reisetagebücher angefertigt.

Von Januar bis April 2016 die Länder Thailand, Laos und Kambodscha besucht, bzw. beradelt. Wegen der gehäuften Anfragen nach Fotos und Nachrichten hatte ich mich damals entschlossen, diesen Reisebericht in Form eines Blogs öffentlich zu gestalten. Das heute allgegenwärtige WhatsApp ging 2015 in Netz. Im Januar 2016 hatte das, heute unvorstellbar, nur ein kleiner Kreis auf dem Handy. Vor allem gabs noch keine Status- oder wie es jetzt heißt „Aktuelle“-Funktion. Also musste ich einen anderen Weg suchen. Ohne spezielle EDV-Kenntnisse habe ich daraufhin in nächtelanger Kleinarbeit einen einfachen Blog mit der Domain ‚servus-servus‘ eingerichtet.

Servus

Als praktizierender bayerischer Schwabe begrüße bzw. verabschiede ich mich meistens mit Servus. Daraus entstand dann der Gedanke, den Blog, nach dem bayerischen Gruß zu benennen. Leider war die Domain schon vergeben. Der österreichische Blechdosenhersteller, der Flügel verleiht, hatte da die Hand darauf. Somit war ich gezwungen, in ein doppeltes Servus-Servus zu investieren.

Keine Zeit.

Nach dieser Reise hatte mich der Alltag und das Berufsleben wieder fest im Griff. Haus und der Garten schrien fast täglich nach mir. Mein Fahrrad wollte auch immer wieder an die frische Luft. Letztendlich bestand der DFB darauf, dass ich so wichtige Spiele wie San Marino – Deutschland am Fernsehen verfolge. Samstag bin ich dann noch im Stadion, um den FC Augsburg vor dem fast jährlich drohenden Abstieg zu bewahren. Wann bleibt da noch Zeit für den Blog? Trotz allem Bemühen schafften es nur ein paar Beiträge, hauptsächlich die jährliche Fotoparade von Michael, auf den Blog. Die Spinnweben waren fast nicht mehr wegzubekommen und die Seiten verstaubten in den Tiefen des Internets. Als dann im Oktober 2022 ein Update des Hosters das Theme zerstörte und nur noch irgendwelche Hieroglyphen auf dem Bildschirm erschienen, stellte sich die Frage: Quo vadis? – Aufhören oder Weitermachen?

Alles auf Null

Wenn schon neu, dann radikal. Nach einigem Zögern wechselte ich den Hoster, die Domain und das Theme. Mit dem „servus“ war ich schon lange nicht mehr zufrieden. Wer in die Suchmaschine „Servus“ eingibt, landet bei 11 Millionen Einträgen. Ratet mal, wer da gefühlt die ersten 10.000 Seiten einnimmt! Genau, der allgegenwärtige österreichische Dosen-, Fernseh- und Formel 1 -Mogul.

Mit dem Theme hab ich mich lange beschäftigt und bin letztendlich bei DIVI gelandet. Nicht ganz einfach zum Einstieg, aber wenn dann mal die ersten Seiten stehen, ist der weitere Aufbau ziemlich einfach.

Das „i“ machts

Die Reisegewohnheiten haben sich etwas geändert. Fernreisen sind seltener, das „Zuhause“, auf Schwäbisch „Dahoim“, nimmt mehr Platz ein. Somit lag es nahe, unter „dahoim-und-anderswo“ neu zu starten. Auch bei diesem Namen hängt mir das Fernsehen wieder im Nacken. Schließlich gibt’s ja im Bayerischen Fernsehen seit 2007 die äußerst erfolgreiche Serie Dahoam is Dahoam. (von der ich übrigens noch keine einzige Folge gesehen hab). Im Schwäbischen ist das –i– entscheidend. Bei uns heißt es nicht Dahoam, sondern Dahoim.

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Schau mer mal

Warum ich nicht schon während der Corona-Zwangspause einen Neustart gewagt habe, könnt ihr hier nachlesen. Vielleicht war die Zeit einfach noch nicht reif genug. Wiea hoißd`s em a alda schwäbischa Schbrichword: Bloß id hudla.

Nach stunden-, eigentlich wochenlanger Zeit vor dem PC geht die neue Seite wieder auf Sendung (schon wieder Fernsehen). Nachdem alle Beiträge seit Jahren nicht mehr aktiv genutzt wurden hab ich alle überarbeitet, auf tote Links und auf Rechtschreibung geprüft. Alte Fotos, die aus Unwissenheit nicht komprimiert waren und massig Speicher beim Hoster belegt hatten, wurden überarbeitet und neu eingespeist.

Der einzige Nachteil bei dem Umzug ist, dass alle Kommentare unter den Beiträgen fehlen. Die könnt ihr ja beim Lesen wieder ergänzen.

Jetzt fehlt nur noch die Muse, mit neuen Beiträgen aktiv zu werden. Da halt ich’s mal mit unserem Kaiser Franz, Gott hab ihn selig: „Schau mer mal“

 

Als bayrischer Schwabe gilt auch für mich der bekannte Slogan unserer württembergischen schwäbischen Nachbarn. Wir kennen alles. Außer Hochdeutsch.

Darum gilt die alte Regel. Wer eine Fehller vindet, darf in behalten.

Ich freue mich über jeden Kommentar und versuche, ihn schnellstmöglich zu beantworten.

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